In der vorletzten Schulwoche nahmen die Klassen 2a, 2b und 2c im Rahmen des HSU-Unterrichts an der Projektwoche „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ teil. An verschiedenen Lernorten setzten sich die Kinder mit den Themen Gesundheit, Mobilität, Nachhaltigkeit und fairem Handel auseinander.

Im Erste-Hilfe-Kurs mit Frau Langbein übten die Kinder grundlegende Maßnahmen der Ersten Hilfe. An ihren mitgebrachten Kuscheltieren legten sie Verbände an und lernten, wie sie sich in Notfallsituationen richtig verhalten.

Beim ADAC-Fahrradparcours übten die Kinder in einem verkehrsberuhigten Schonraum grundlegende Fähigkeiten für das sichere Radfahren. Dabei standen neben dem sicheren Lenken und Bremsen insbesondere der Schulterblick und das korrekte Handzeichen im Mittelpunkt. So konnten die Kinder bereits erste Erfahrungen als Vorbereitung auf die Jugendverkehrsschule in der 4. Jahrgangsstufe sammeln.

Ein weiterer Bestandteil der Projektwoche war der Besuch des Bizzlhofs der Familie Köglmaier in Staubing. Dort drehte sich alles um die Kartoffel – von ihrem Anbau bis zur Ernte. Die Kinder durften selbst Kartoffeln auf dem Acker ausgraben und erhielten Einblicke in die Landwirtschaft. Besonders beliebt war außerdem der Besuch bei den Hoftieren: Alpakas, Hasen sowie zwei junge Ferkel konnten aus nächster Nähe erlebt und gefüttert werden.

Im Eine-Welt-Laden in Kelheim beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema „Fairtrade und die Kakaobohne“. Sie lernten die Idee des fairen Handels kennen, ordneten verschiedene Produkte ihren Herkunftsländern zu und erfuhren, warum fair gehandelte Produkte einen wichtigen Beitrag zu gerechteren Lebens- und Arbeitsbedingungen leisten.

Die Projektwoche ergänzte den HSU-Unterricht auf anschauliche Weise und bot den Kindern die Möglichkeit, wichtige Alltagskompetenzen durch praktische Erfahrungen zu erwerben.

Ein herzlicher Dank gilt Frau Langbein, dem ADAC, der Familie Köglmaier sowie dem Team des Eine-Welt-Ladens Kelheim für die Gestaltung dieser abwechslungsreichen und lehrreichen Woche.